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Liebe Schülerinnen, liebe Schüler: Schöne Ferien. Das habt ihr euch verdient. Liebe Eltern: Ihr natürlich auch. Foto: Jens Kalaene/dpa | |
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Michael Setzer
Editor und Autor
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| Liebe Leserin und lieber Leser, |
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haben wahrscheinlich – beziehungsweise hoffentlich – alle Eltern und Kinder mitbekommen: Sommerferien! Das bedeutet nun, etwas mehr als sechs Wochen, die liebgewonnenen Routinen des Alltags etwas aufzuweichen. Für mich als Schulwegbegleiter eines Erstklässlers wird das hart.
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Normalerweise führe ich morgens erst mal die Hündin durch die Nachbarschaft (Geschäfte machen), und danach begleite ich meinen Sohn zur Schule. Und ich mag es, wenn Tage so beginnen.
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Es ist natürlich wichtig, da nicht durcheinanderzukommen – gerade wenn man morgens mal müde ist. Es würde unangenehme Fragen aufwerfen, wenn ich etwa die Hündin an der Schule mit Highfive verabschiede, oder dem Kind im Park zurufe, mal zackig und feinifeini Geschäft zu machen, weil wir spät dran sind.
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Das lustige Schulweggequatsche mit meinem Sohn wird mir jetzt aber ein paar Wochen fehlen. Wir reden einfach. Manchmal mit, meistens ohne Punkt und Komma. Weil es eben schön ist, miteinander zu reden.
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Meine Kollegin Sandra Markert hat einen sehr interessanten Artikel über Kinder, Ferien und all die Zeit geschrieben, die sich plötzlich auftut, wenn keiner zur Schule muss. Als Eltern neigt man ja manchmal zum Bildungsaktivismus – da werden Kinder sofort in irgendwelche sinnstiftenden Freizeitbeschäftigungen eingespannt. Sollen ja was lernen, die Kleinen.
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Sie schreibt: Nee, lasst die Kinder ruhig auch mal sinnfreien Quatsch machen und sich selbst kennenlernen oder ausprobieren. Es sind schließlich Ferien. Und ja, dann werde ich in den Ferien bei der ersten Gassirunde eben die Hündin etwas ausufernder vollquatschen, als ich das sonst mache.
Ich wünsche Ihnen schöne Ferien und viel Quatsch, Michael Setzer
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