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Hier ein großer Pool, da die vielbefahrene Straße mit verbranntem Gras dazwischen: Die Hitze in Stuttgart ist zurzeit überdeutlich.
Hier ein großer Pool, da die vielbefahrene Straße mit verbranntem Gras dazwischen: Die Hitze in Stuttgart ist zurzeit überdeutlich.
Foto: Christoph Schmidt/dpa
Julia Bosch Julia Bosch
Themenkoordinatorin Politik für Menschen in Stuttgart
Liebe Leserin und lieber Leser,
Mit Booten kenne ich mich überhaupt nicht aus. Aber dieser Vergleich gefällt mir: „Läuft von unten Wasser ins Boot, hilft es nicht, alle Ressourcen in zusätzliche Eimer zu investieren. Auch das Leck muss repariert werden, die Abschöpferei hält keiner dauerhaft durch.“ Die beiden Sätze stammen aus dem Kommentar meiner Kollegin Judith.
Kann Stuttgart eh nichts am Weltklima ändern? Nun ja
Es geht darin eigentlich gar nicht um Boote, sondern um Hitze- und Klimaschutz. Denn die Stuttgarter CDU will lieber mehr Geld in kurzfristige Klimaanpassung stecken statt in langfristigen Klimaschutz. Wo doch eine global gesehen kleine Stadt wie Stuttgart eh so gut wie nichts am Weltklima ändert – so die Argumentation der Christdemokraten.
Meine Kollegin findet diese Haltung nicht richtig. Und auch der Experte und Stuttgarter Professor Jörn Birkmann, der bereits am Bericht des Weltklimarates mitgeschrieben hat, sagt: „Insgesamt ist die Klimaanpassung sehr wichtig, allerdings gibt es auch deutliche Grenzen, wenn der Klimawandel immer stärker voranschreitet.“ Auch beim Klimaschutz hätten Städte wie Stuttgart eine wichtige Rolle.“ Sowohl den Artikel als auch den Kommentar habe ich hier angehängt.
Witze über Heilbronn? Sind wohl nicht mehr angebracht
Weniger politisch, aber optisch umso ansprechender sind der Artikel und die Fotos zu preisgekrönter Ziegel-Architektur meiner Kollegin Nicole. Da sieht man Ziegel-Häuser am Wasser, ein Ziegel-Museum in einem alten Obstgarten und ein Ziegel-Spielplatz. Auch der Neubau des Stuttgarter Hospitalhofs ist übrigens aus Ziegeln gebaut.
Und ganz ehrlich: Machst du auch gerne Witze über Heilbronx? Die ironische Anspielung auf den New Yorker Stadtteil Bronx bezieht sich auf eine in der Heilbronner Innenstadt präsente Drogenszene und ein als trist empfundenes Stadtbild an. Doch nun wurde ausgerechnet Heilbronn von der Europäischen Kommission als Vorreiterin im Umwelt- und Klimaschutz ausgezeichnet – und eben nicht Freiburg oder andere lieblich-grüne Städte. Meine Kollegin Lisa war in Heilbronn und zeigt, was sich verändert hat.
Ich wünsche dir ein wunderbares, nicht zu heißes Wochenende – sei es in Heilbronn, auf einem Boot oder an einem kühlen Ort in Stuttgart! Deine Julia
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